Sommerfrische Forellkrug

So soll es zum Traditionslokal Forellkrug gekommen sein:
Ferdinand Auster, Jahrgang 1839, war Heuerling bei Welschof, welcher ihm nahelegte, in der Senne den Hof Mühlencord zu kaufen. Er kaufte die 100 Morgen Land für 3000 Taler, nachdem er 1866 mit einer Kriegsverletzung heimgekehrt war. Um an Geld zu kommen, bot er den Pächtern die Kotten zum Kauf an und baute dann einen Laden. Dass der besser lief, beantragte er mehrfach vergeblich eine Konzession zum Verkauf von Branntwein. Den Forellkrug vererbte er später an seinen ältesten Sohn, der dann auf dem Hof der Schwiegereltern einzog (Jürgendiek = Campingplatz Auster). Den Forellkrug übernahm Theobald Westhoff, ein Bruder des Franz Westhoff, der den Ottenkrug im Dorf gekauft hatte.

Quelle:

Verlag Heinrich Pott, Bielefeld, Nr. 14, 1914, Eigentum aus privater Sammlung, gemeinfrei