Fundstücke.

Neue Entdeckungen zur Geschichte Stukenbrocks

240 Seiten, 121 Bilder, zum Preis von 20 €.

Das Buch führt Leserinnen und Leser Kapitel für Kapitel durch zentrale Themen der Orts‑ und Regionalgeschichte – von der ersten Nennung des heutigen Stadt-teilnamens über die Entwicklung der Pfarrei bis hin zu bislang unbekannten Archivfunden, Chronikeinträgen und Familiennamen.

Ursprung und Identität des Ortsnamens

Henrik Fockel eröffnet das Buch mit einer Neubewertung der Ersterwähnung Stukenbrocks. Seine Analyse historischer Grenzbeschreibungen und Urkunden zeigt, wie früh der Name tatsächlich belegt ist und welche Schreibvarianten existierten.

Kirche, Glaube und religiöse Kultur

Mehrere Kapitel widmen sich der Pfarrkirche St. Johannes Baptist, ihrer baulichen Entwicklung und den Heiligenfiguren, die seit Jahrhunderten das religiöse Leben prägen. Auch die Darstellung der Mater Dolorosa eröffnet einen Blick auf Volksfrömmigkeit und Bildtraditionen im Paderborner Land.

Siedlungsgeschichte und frühe Lebensräume

Ein Schwerpunkt des Buches liegt auf neuen Erkenntnissen zur Siedlungsentwicklung in der Senne. Fockel zeigt, wie Höfe, Wege und Grenzlinien entstanden und wie das Gut Dalbke am Vierländereck eine besondere Rolle zwischen Lippe, Paderborn, Rietberg und Wiedenbrück spielte.

Historische Ereignisse und Alltagsgeschichte

Maria Tölle beleuchtet Stukenbrock im Siebenjährigen Krieg, beschreibt das Leben der Menschen in der weiten Heide und erzählt anhand einzelner Biografien – etwa „Als Hans ging er fort, als Jan blieb er dort“ – von Migration, Identität und Namenswandel.

Häuser, Wege und Erinnerungsorte

Vom ältesten Haus an der Hauptstraße über die Brinkkapelle bis zu alten Hausnummern und Straßennamen: Diese Kapitel zeigen, wie eng Architektur, Alltag und Erinnerung miteinander verwoben sind.

Familiennamen, Sprache und lokale Kultur

Mit Humor und Tiefgang erklärt Fockel die Herkunft von Kuckucksschwänzen, Kirmesbuden und Unkenteichen – Familiennamen, die viel über Landschaft, Berufe und soziale Strukturen verraten.

Stukenbrock im Spiegel der Presse

Josef Artmann wertet Zeitungsquellen des 19. Jahrhunderts aus und zeigt, wie Stukenbrock von außen wahrgenommen wurde – zwischen Fortschritt, Landwirtschaft, Heidewirtschaft und gesellschaftlichem Wandel.

Visuelle Geschichte und Kartenmaterial

Ausschnitte aus dem Wimmelbild Stukenbrock, macht historische Szenen lebendig macht. Dazu kommt Jürgen Rosenbergs Karte „Stukenbrock 1830“, die Wege, Höfe und Landschaftsstrukturen sichtbar macht.

„Fundstücke“ ist mehr als eine Sammlung historischer Texte. Es ist ein Schlüssel zur Identität eines Ortes, der sich über Jahrhunderte verändert hat und doch seine Wurzeln bewahrt.

Die Autorinnen und Autoren – Dr. Henrik Fockel, Heinz Renerig, Maria Tölle und Josef Artmann – verbinden wissenschaftliche Genauigkeit mit erzählerischer Nähe.

Das Buch eignet sich für:

  • alle, die Stukenbrock besser verstehen möchten
  • Heimat‑ und Geschichtsinteressierte
  • Familien, die ihre Wurzeln in der Senne haben
  • Schulen, Vereine und kulturelle Einrichtungen
  • Leserinnen und Leser, die Freude an Archivfunden, Karten, Chroniken und regionaler Kulturgeschichte haben
Westfalen-Blatt vom 16. April 2026



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Erhältlich auch im Handel vor Ort:

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2 Kommentare zu „Fundstücke.“

    • Guten Morgen Frau Menne,
      das Buch wird 20,00 € kosten. Sie können es direkt hier über unsere Homepage bestellen.
      Der erste Verkauf findet zur Präsentation im Jugenheim, Holter Straße 20, und zwar am 14.04.2026 ab 17.30 Uhr statt.
      Die Verkaufsstellen innerhalb von SHS benennen wir in Kürze.
      Vielen Dank für Ihr Interesse. Das freut uns sehr.
      Stukenbrocker Geschichtswerkstatt

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